Kernteam

Ihr Kernteam und die Zuständigkeiten in fit4sec

Verlinkung zur Homepage der IABG

Die Industrieanlagen Betriebsgesellschaft mbH (IABG) ist ein führendes europäisches Hightech-Unternehmen, das seit 1961 unabhängige Lösungen in den Bereichen Analytik, Simulation & Test und Anlagenbetrieb anbietet. Das Unternehmen ist in Privatbesitz und hat etwa eintausend Mitarbeiter. Es ist im Wesentlichen in sechs Geschäftsfeldern für Automotive, InfoKom, Mobilität & Energie & Umwelt, Luft- und Raumfahrt, Raumfahrt sowie Verteidigung & Sicherheit tätig. Die IABG betreibt Versuchsanlagen für die Zertifizierung großer Verkehrsflugzeuge sowie das nationale Raumfahrt-Testzentrum für die Qualifizierung von Satellitensystemen. IABG bietet Engineering-Test- und Analysedienstleistungen mit modernsten Einrichtungen und Technologien an. Sie entwickelt maßgeschneiderte Unterstützungsleistungen für Kunden aus der Wirtschaft, den Behörden und Ministerien sowohl für Groß- als auch Kleinprojekte gleichermaßen zielorientiert und kostengünstig. In Kenntnis der zunehmenden Cybersicherheits-Bedrohungen beschleunigt die IABG in diesem Bereich den Aufbau relevanter Fachexpertise,  stellt fortschrittliche Cyber-Trainings- und -Sicherheitslösungen für industrielle Steuerungsnetze für die proaktive Erkennung und Beherrschung unbekannter Bedrohungen bereit.  Im BERKoS Verbund kümmert sich die IABG hauptsächlich um das Partnermanagement.

Verlinkung zur Homepage des BIGS

Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) ist ein unabhängiges, überparteiliches und nicht-gewinnorientiertes wissenschaftliches Institut, das zu gesellschaftswissenschaftlichen und besonders ökonomischen Fragen ziviler Sicherheit forscht, die Ergebnisse in die Öffentlichkeit vermittelt und in die Lehre an der Universität Potsdam einfließen lässt. In den weitgehend durch Drittmittel geförderten Forschungsprojekten hat sich das BIGS mit der ordnungs-politischen Bereitstellung sicherheitsrelevanter Leistungen, der Risiko- und Krisenkommunikation, innovationspolitischen Fragen der Sicherheitswirtschaft, dem Konflikt zwischen Wissenschaftsfreiheit und gesellschaftlichem Sicherheitsbedürfnis in der Multi-Use-Forschung befasst. Detailliertere Informationen zu den Forschungsprojekten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen können der Webseite des BIGS (www.bigs-potsdam.org) entnommen werden.

Innerhalb von fit4sec widmete sich das BIGS dem Capacity Building im Bereich der europäischen zivilen Sicherheit, d.h. der Vernetzung im Bereich der gesellschaftlichen Resilienz sowie der effizienten Überführung von Ergebnissen in die akademische und betriebliche Ausbildung. Der besondere Fokus liegt ab 2017 bei der verstärkten Vernetzung von Akteuren aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung sowie der Organisation und Durchführung von Workshops zur Anwenderbedarfsermittlung.

Verlinkung zur Homepage des Fraunhofer Fokus

Fraunhofer FOKUS entwickelt herstellerneutrale Lösungen für die IuK-Systeme der Zukunft. Das Berliner Institut erforscht, welchen Beitrag Kommunikationsnetze leisten müssen, um das Zusammenleben komfortabler und sicherer zu gestalten und adressiert dabei wichtige Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung und der smarten Städte von morgen. Dazu zählen vor allem der Zugang zu Informationen, der nachhaltige und wirtschaftliche Umgang mit Ressourcen, vernetzte Mobilität und eine moderne öffentliche Verwaltung. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit schlägt Fraunhofer FOKUS Brücken zwischen Unternehmen, öffentlicher Verwaltung, Nutzern und Bürgern. Innerhalb von fit4sec beschäftigt sich das Fraunhofer FOKUS mit dem Aufbau eines Wissensmanagementsystems, das die Bildung neuer Konsortien im Rahmen von Horizont 2020 unterstützen soll. Im Zentrum steht dafür die Identifikation, strukturierte Erfassung und das Mapping relevanter Forschungsthemen, -projekte und -partner der Bereiche Krisenmanagement und KRITIS.

 

Verlinkung zur Homepage der Universität der Bundeswehr München

Die im Jahr 1973 gegründete Universität der Bundeswehr München dient grundsätzlich der wissenschaftlichen Ausbildung von Offizieren und Offiziersanwärtern. Die Zahl der Studierenden stieg kontinuierlich an: Zurzeit sind etwa 3.000 Studierende immatrikuliert, darunter rund 300 Frauen, ca. 150 ausländische Offiziere und ausländische Austauschstudierende sowie 50 zivile Studierende.
Die Universität der Bundeswehr München ist im Rahmen von fit4sec verantwortlich für den Bereich der Forschung und Entwicklung. Der Gesamtprozess des Technologie-Scouting im Bereich der Sicherheitsforschung wird durch das Monitoring von F & E Tätigkeiten unterstützt und stellt als Werkzeug ein Technologieradar bereit. Dieses Technologieradar ermöglicht durch die Datensammlung, die Identifizierung von zukunftsträchtigen Schlüsseltechnologien und einer Bewertung dieser Trends eine ganzheitliche und langfristige Einordnung von F & E Tätigkeiten. Ferner erfolgt eine weitreichende Vernetzung von Experten, um den Dialog von Forschung, Endnutzer und Industrie zu unterstützen und somit aktiv zur Sicherheitsforschung beizutragen.

Verlinkung zur Website BKA

Das Bundeskriminalamt (BKA) wurde 1951 als Bundesbehörde eingerichtet, die dem Bundesministerium des Innern direkt unterstellt ist. Als Zentralstelle der deutschen Polizei unterstützt das BKA seitdem die Kriminalitätsbekämpfung im In- und Ausland auf vielfältige Weise. Das BKA trägt aktiv zur Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit Deutschlands als Teil eines freiheitlichen Europa bei. Auch fördern wir durch unsere Arbeit die Einhaltung der Werteordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Derzeit arbeiten rund 5.500 Mitarbeiter/innen an den drei Standorten in Berlin, Wiesbaden und Meckenheim bei Bonn.

Die konkreten Aufgaben und Befugnisse werden durch das BKA-Gesetz bestimmt. Das BKA ist die nationale und internationale Zentralstelle der deutschen Kriminalpolizei. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören insbesondere:

•             Bewertung und Sammlung von Nachrichten und Informationen
•             Betreiben erkennungsdienstlicher Einrichtungen und Sammlungen
•             Kriminaltechnische Forschung und Entwicklung
•             Kriminalistisch-kriminologische Forschung
•             Entwicklung polizeilicher Bekämpfungs-methoden
•             Kriminalpolizeiliche Spezialausbildung
•             Erstellung kriminaltechnischer Gutachten für Polizei und Justiz

Das BKA ist seit mehreren Jahren in verschiedenen europäischen und nationalen Forschungsprogrammen (ISEC, ISF, 7. FRP, Horizont 2020, Erasmus+ und nationale Sicherheitsforschung) aktiv. Dies umfasst sowohl die kriminaltechnische als auch die kriminalistisch-kriminologische Forschung. Ein dichtes Netz von Forschungskoordinatoren und ein auf die Administration spezialisiertes Fachreferat unterstützen die Fachabteilungen in der Konkretisierung von einzelnen Projekten. So ist das BKA auf europäischer Ebene derzeit in den Horizont 2020 – bei den Projekten MicroMole und Chequers und aktuell bei Visage und Titanium als assoziierter Partner aktiv. Auf nationaler Ebene ist das BKA beispielsweise bei drei Projekten als Konsortialführer in der BMBF-Förderrichtlinie „Anwender-Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ tätig.

Erdgas, Strom und Fernwärme, Wasser und Abwasser: Der BDEW vertritt über 1.800 Unternehmen.

Die deutsche Energie- und Wasserwirtschaft stellt sich den Herausforderungen der Zukunft, um eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energie- und Wasserver- sowie Abwasserentsorgung zu gewährleisten. Der BDEW vertritt die Anliegen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Fachwelt, Medien und Öffentlichkeit und orientiert sich dabei an einer nachhaltigen Energieversorgung sowie an einer Wasser- und Abwasserwirtschaft, die den Aspekten Umwelt- und Klimaschutz, Qualität und Sicherheit sowie Wirtschaftlichkeit gleiches Gewicht beimisst.
Der BDEW mit seinen Landesorganisationen berät und unterstützt seine Mitgliedsunternehmen - die rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes, über 90 Prozent der Energienetze sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasserentsorgung in Deutschland repräsentieren - in allen branchenrelevanten politischen, rechtlichen, wirtschaftlich-technischen und kommunikativen Fragen. Die sachliche Arbeit, getragen vom fachlichen Know-how sowohl der ehrenamtlichen Gremienmitglieder als auch der Mitarbeiter des BDEW, ist dabei die eigentliche Stärke des Verbandes.
Der BDEW wurde im Herbst 2007 gegründet. Der BDEW ist zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um Erdgas, Strom und Fernwärme sowie Wasser und Abwasser. Die Energiewirtschaft hat damit ihre Kräfte gebündelt und entwickelt energieträgerübergreifende Konzepte. Die Wasserwirtschaft mit ihrem eigenen ordnungspolitischen Rahmen nutzt die erheblichen Synergien, die ein großer Verband bietet.
Das Leitmotiv des BDEW "Energie. Wasser. Leben" zeigt sowohl den Wirkungskreis als auch den Anspruch des Verbandes, dessen Mitgliedsunternehmen mit ihrer Leistung die Lebensqualität der Menschen sichern - heut und in Zukunft. Weitere Informationen zum BDEW finden Sie unter 
www.bdew.de

 

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes, im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums. Seit ihrer Gründung im Jahr 1950, ist das Engagement der derzeit bundesweit rund 80.000 Freiwilligen und 1.200 hauptamtlichen Angehörigen des THW, bilden die Grundlage für die Arbeit der Bundesanstalt im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Zudem wird  das THW im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem die technische und logistische Hilfeleistung im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.
Die auf dem THW Gesetz basierenden Aufgaben der Bundesanstalt belaufen sich auf die Technische Hilfeleistung...

•             nach dem Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz,
•             im Ausland im Auftrag der Bundesregierung,
•             bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen sowie
•             bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben im Sinne der Nummern 1 bis 3, soweit es diese durch Vereinbarung übernommen hat.

Das THW ist in diverse nationale und internationale Netzwerke eingebunden, wie der D-A-CH (Zusammenschluss der Katastrophenschutzbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) und der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) der UN.
Die internationale Zusammenarbeit sowie der rege gegenseitige Gedankenaustausch haben zum erfolgreichen Abschluss diverser weltweiter Einsätze geführt. Unter anderem half das THW nach dem Erdbeben in Haiti 2010, dem Tsunami in Japan 2011 und dem Taifun Haiyan 2013 auf den Philippinen. Seit über einem Jahr unterstützt das THW die lokalen Behörden bei der Errichtung und Betreibung von Flüchtlingscamps in Jordanien und im Nord Irak. Aber auch in Deutschland war das THW maßgeblich an den Hilfsmaßnahmen während der Donau/Elbe Flut 2013 sowie an den Aufräumarbeiten nach diversen Unwettern in diesem Jahr beteiligt.  
Das THW beteiligt sich bereits seit einigen Jahren an nationalen und europäischen Forschungsprojekten. 2014 wurde eine eigens hierfür zuständige „Forschungszelle“ im Grundsatzreferat der THW Leitung eingerichtet, die sich im Jahr 2015 zur selbständigen Stabsstelle Forschung und Innovationsmanagement entwickelte.  Momentan nimmt das THW an den nationalen Projekten RAWIS, REBEKA, PRAKOS und BERKoS teil. Im Rahmen von Horizon 2020 engagiert sich das THW als Konsortialführer in den Projekten SaySo sowie DAREnet und ist Partner im Projekt FireIn.