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fit4sec Workshop zur Aus- und Weiterbildung in der zivilen Sicherheit


Am 21. November 2014 veranstaltete das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) im Rahmen von fit4sec einen Workshop zum Thema „Wissen(schafft) Sicherheit? Möglichkeiten für einen verbesserten Wissenstransfer zwischen Sicherheitsforschung und Aus- und Weiterbildung in Deutschland." Die Veranstaltung im avendi Hotel am Griebnitzsee in Potsdam brachte Vertreter der zivilen Sicherheitsforschung mit Experten aus der betrieblichen Aus- und Weiterbildung, von Branchenverbänden und der Bildungsforschung, zusammen, um über Anknüpfungspunkte und Synergien zwischen beiden Bereichen zu diskutieren.

Im ersten Veranstaltungsteil wurden neben den Sicherheitsforschungsprogrammen auf nationaler und EU-Ebene auch zwei Ausbildungsberufe vorgestellt, die man dem Feld der zivilen Sicherheit zuordnen kann: die Fach- bzw. Servicekraft für Schutz und Sicherheit und der Notfallsanitäter. Im zweiten Teil folgten als Beispiele aus der Forschungspraxis Vorträge von drei Projektvertretern, deren Projekte einen direkten oder indirekten Bezug zu Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen z.B. für die Veranstaltungs- oder Luftsicherheit boten. Die Eindrücke und Erkenntnisse aus den verschiedenen Präsentationen wurden in einer abschließenden Session erörtert und weiterer Handlungsbedarf identifiziert. In der Diskussion wurde deutlich, dass sowohl beiderseitiges Interesse an einem verbesserten Austausch, als auch konkrete Forschungsbedarfe zur Weiterentwicklung von Schulungsmaßnahmen im Bereich der zivilen Sicherheit bestehen. Die Teilnehmer waren sich einig, Kooperationsmöglichkeiten und Initiativen für einen verstärkten Wissenstransfer, auch mit Unterstützung von fit4sec und dem BIGS, weiterzuverfolgen und über dieses wichtige Thema im Gespräch zu bleiben.